Diagnostics Flags
Mit Diagnostics Flags kannst du gezielte Debug-Logs aktivieren, ohne überall verbose Logging einzuschalten. Flags sind opt-in und haben keine Auswirkung, solange kein Subsystem sie prüft.
So funktioniert’s
- Flags sind Strings (Groß-/Kleinschreibung egal).
- Du kannst Flags in der Config oder per Umgebungsvariable aktivieren.
- Wildcards werden unterstützt:
telegram.*matchttelegram.http*aktiviert alle Flags
Aktivierung per Config
{
"diagnostics": {
"flags": ["telegram.http"]
}
}
Mehrere Flags:
{
"diagnostics": {
"flags": ["telegram.http", "gateway.*"]
}
}
Starte den Gateway nach Änderungen an den Flags neu.
Umgebungsvariable (einmalig)
OPENCLAW_DIAGNOSTICS=telegram.http,telegram.payload
Alle Flags deaktivieren:
OPENCLAW_DIAGNOSTICS=0
Wo die Logs landen
Flags schreiben Logs in die Standard-Diagnostics-Logdatei. Standardmäßig:
/tmp/openclaw/openclaw-YYYY-MM-DD.log
Falls du logging.file gesetzt hast, nutze diesen Pfad. Logs sind im JSONL-Format (ein JSON-Objekt pro Zeile). Redaction greift weiterhin basierend auf logging.redactSensitive.
Logs extrahieren
Die neueste Logdatei finden:
ls -t /tmp/openclaw/openclaw-*.log | head -n 1
Nach Telegram-HTTP-Diagnostics filtern:
rg "telegram http error" /tmp/openclaw/openclaw-*.log
Oder live beim Reproduzieren mitverfolgen:
tail -f /tmp/openclaw/openclaw-$(date +%F).log | rg "telegram http error"
Bei Remote-Gateways kannst du auch openclaw logs --follow nutzen (siehe /cli/logs).
Hinweise
- Falls
logging.levelhöher alswarngesetzt ist, werden diese Logs möglicherweise unterdrückt. Der Standardinfoist in Ordnung. - Flags kannst du bedenkenlos aktiviert lassen – sie beeinflussen nur das Log-Volumen des jeweiligen Subsystems.
- Mit /logging kannst du Log-Ziele, Level und Redaction ändern.